Da kochte der Saal
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TuRa-Gala im Stadtteil Elsen lockte die Narren an
Mit Leib und Seele dabei: Der Elsener Karnevalsprinz Tobi I. in seiner Zwergenrolle. FOTO: TURA ELSENPaderborn-Elsen (NW). Wieder einmal lockte die TuRa-Gala die Jecken aus Nah und Fern. Das Elsener Bürgerhaus drohte fast aus allen Nähten zu platzen.
Die Organisatoren brachten ein tolles Programm auf die Bühne. Eröffnet wurde der Abend durch die Blauen Funken. Prinz Tobi I. heizte die Närrinnen und Narren mit seiner launigen Begrüßungsrede und durch seine Auftritte im Männerballett und als „Zwerg" zusammen mit seinem Bruder Shorty richtig ein. Da waren sich die Karnevalisten des Stadtteils einig: „Großes Kompliment an Prinz Tobi I, der mit Leib und Seele dabei war."
Die Tanzgruppen „In Takt" sowie „MB Revival" beendeten das fast vierstündige Programm und brachten den Saal restlos zum Kochen.
Es war aber auch ein bisschen Wehmut im Publikum zu spüren. Denn die TuRa-Gala bedeutete für die Prinzengarde, Abschied von der Bühne zu nehmen. Im Anschluss an einen letzten tollen und umjubelten Auftritt übergaben sie das Zepter an die „Blauen Funken". Der Vorsitzende Dieter Gees bedankte sich für das jahrelange Arrangement und warb gleichzeitig um Nachwuchs.
Mit der Madison-Band feierten 800 begeisterte Karnevalisten bis in den frühen Morgen.
Quelle: Neue Westfälische - Paderborner Kreiszeitung, Dienstag 21. Februar 2012
Küsschen für den Prinzen
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400 Frauen lassen sich bei der Weiberparty in Elsen von Männern unterhalten
Karnevalsprinz Tobi I. alias Tobias Hanselle wird von zwei jecken Blondinen auf nette Weise in die Zange genommen und genießt den Augenblick. | FOTOS: ANDREAS GÖTTEPaderborn-Elsen. Wenn Männer sich in hautenge Kostüme zwängen und sich im Showtanz versuchen, ein mehr oder weniger bekannte Schlagerbarde die Stimmung anheizt oder der Karnevalsprinz links und recht einen Kuss auf die Wange gedrückt bekommt, haben die Frauen in Elsen das Zepter übernommen.
Entsprechend hoch her ging es am Donnerstagabend beim Weiberkarneval der TuRa Elsen im Brau- und Bürgerhaus. Rund 400 jecke Frauen machten bei einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm die Nacht zum Tag. Da tanzten Nonnen zusammen mit Teufelinnen, Polizistinnen mit Schlümpfen und Engel mit Indianerinnen. Der Fantasie bei der Kostümwahl waren fast keine Grenzen gesetzt.
